Willkommen beim Ruwerklang! Sie befinden sich auf der Webseite von
Gerd Haferlach, der sich nach Abschluss seines regulären Berufslebens verstärkt
seiner Leidenschaft widmet, d.h. der Musik in Gestalt von eigenen
Kompositionen und Musik generell. Musik kann ernst sein, aber auch heiter
daherkommen. Vor allen Dingen sollte die Beschäftigung mit ihr nicht verkniffen
erfolgen. Dem trägt auf dieser Webseite ein
Musiklexikon Rechnung, das der Erheiterung des Suchenden dienen soll.
Der gleichen Aufgabe sind die hier ebenfalls zu findenden
Kalauer
gewidmet. Einen Kalauer kann man immer einmal brauchen. Also wer Bedarf daran hat, einfach anklicken!
Weshalb Ruwerklang? Meine Frau
und ich wohnen im Wald an dem schönen Flüsschen Ruwer und die Klänge, die ich
produziere, entstehen hier. Ohne unmittelbare Nachbarn kann ich in Ruhe
schreiben und störe mit den notwendigen, anfangs nicht immer schon perfekten
Schallereignissen niemanden. Musik war seit Schulzeiten meine Leidenschaft und
ist es heute umso mehr, als ich nun die notwendige Zeit und Muße für diese mit
Passion betriebene Kunst habe. Links sehen Sie einige Ruweransichten zu
verschiedenen Jahreszeiten. Beim Überfahren der Bilder mit der Maus stehen
Ihnen weitere Informationen und Möglichkeiten zur Verfügung.
Das obige Notenbeispiel stammt aus meiner
Serenata seria, einem
achtsätzigen Werk für Orchester. Es handelt sich um einen Ausschnitt aus den Trompetenstimmen des dritten Satzes (Marcia triviale).
Dieser auf Deutsch "ordinäre Marsch" mündet nach einigem Stolpern in einen
eleganten Walzer, an dessen Ende der Marsch wieder einsetzt, dann aber Larghetto
alla marcia als ein Marsch von Fußkranken.Man könnte dies als musikalische Parodie auffassen,
und genauso ist es auch gemeint.
Meine
musikalischen Götter heißen Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Gustav
Mahler, Paul Hindemith, Karl Amadeus Hartmann und Hans-Werner Henze, bei letzterem vor allem
durch sein sinfonisches Schaffen hervorgerufen. Und kein Wunder: Als
gebürtiger Norddeutscher (Hanseat und Lübecker) schätze ich natürlich auch
den großen Finnen Jean Sibelius. Darin erschöpfen sich die Komponisten, die ich mag, natürlich
nicht: Die Russen Rimski-Korsakow, Mussorgski, Schostakowitsch und
Chatschaturjan faszinieren mich. Berlioz, Debussy und Ravel gehören bei den Franzosen genauso dazu wie
bei den Italienern etwa Claudio Monteverdi, Luigi Dallapiccola und Luigi
Nono und viele andere, so auch der Amerikaner Leonard Bernstein, den ich als Komponisten und
Dirigenten schätze.
Bei den Dirigenten sind es Claudio Abbado,
Daniel Barenboim, Eliahu Inbal,
Mariss Jansons, Simone Young, Fabio Luisi
und Christoph von Dohnanyi, denen meine Bewunderung gilt. Als damals jüngster GMD in
meiner Heimatstadt Lübeck begleitete mich von Dohnanyi in seinen
Sinfoniekonzerten durch meine letzten Schuljahre und nötigte mir
z.B. bei den Eröffnungs- und Schlusskonzerten des
Schleswig-Holstein-Musikfestivals mit seiner ungebrochenen Vitalität
höchsten Respekt ab. Inzwischen hat der bei seinem Einstand mit Recht so umjubelte
Wilhelmshavener
Thomas Hengelbrock Dohnanyis Nachfolge als GMD des NDR-Rundfunksinfonieorchesters
angetreten (9.9.2011).